Wir brauchen den Dialog der Kulturen

Allgemein

Die Menschen sind in Sorge: Der Konflikt um das iranische Atomprogramm und die
Ausschreitungen nach der Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen haben zu internationalen Spannungen geführt. Dies ist Anlass zu einer klaren Bestimmung unserer politischen Position.

Wir brauchen zwischen Europa, dem Nahen Osten und der gesamten muslimischen Welt die Kultur des Dialogs. Wir dürfen nicht zulassen, dass Muslime und Christen gegeneinander aufgehetzt werden. Wir lassen uns nicht in einen Kampf der Kulturen drängen.

Gewaltsame Proteste gegen europäische Einrichtungen dulden wir nicht! In diesem Punkt sind wir einig mit einer Vielzahl muslimischer Geistlicher und islamischer Organisationen. Wir wissen und bedauern zugleich, dass die religiösen Gefühle vieler Muslime verletzt worden sind! Freiheit braucht Verantwortung. Das gilt auch für die Medien. Sie müssen ein Mittel der Aufklärung und Verständigung bleiben.

Statt rhetorischer Eskalation und Scharfmacherei müssen wir gerade in dieser
Situation alle Möglichkeiten der Diplomatie und des ernsthaften zwischengesellschaftlichen Dialogs nutzen. Bereits vorhandene internationale Partnerschaften von staatlichen und Nichtregierungsorganisationen müssen ausgebaut werden. Zugleich müssen wir durch unser Engagement im Rahmen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit deutlich machen, dass wir die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Probleme in den betroffenen Regionen ernst nehmen. Wir wollen den Menschen vor Ort helfen, diese zu lösen.

Matthias Platzeck:

Alle Menschen – so verschieden sie sein mögen – eint das gemeinsame Interesse an sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung. Auf dieses Interesse bauen wir! Wenn wir dazu beitragen, dass vorhandene Entwicklungschancen genutzt werden, ist dies ein wichtiger Schritt hin zu einer stabilen und gerechten Weltordnung, die Grundlage für nachhaltige Sicherheit in Europa und darüber hinaus ist.

Die Sozialdemokratie steht für eine gerechte Weltordnung.

 

Homepage SPD-Unterbezirk Eichstätt

 

Aktuelles

Bundeskanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner haben zur Digitalisierung Deutschlands in den letzten Monaten große Ankündigungen gemacht. Davon ist bei den "Jamaika"-Sondierungen wenig zu sehen, kritisiert Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Mit "Trippelschritten" könne Deutschland seinen gewaltigen Rückstand nicht aufholen. "Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf. Das Zukunftsthema Nummer eins wird wie ein Randthema behandelt.

Laut einer aktuellen Schätzung sind in Deutschland etwa 860.000 Menschen wohnungslos, Tendenz steigend. Trotz wachsender Zahlen von Baugenehmigungen und fertiggestellten Wohnungen ist offensichtlich, dass sich der Ausstieg der öffentlichen Hand aus dem Wohnungsbau nun in steigender Wohnungsnot niederschlägt. "Die SPD-Bundestagsfraktion sieht dringenden Handlungsbedarf für mehr sozialen Wohnungsbau. Wir wollen deshalb den von Bundesbauministerin Hendricks eingeschlagenen