Viel ehrenamtliche Arbeit - wenig Lohn und Dank

Soziales

Was wäre eine Gemeinde ohne ehrenamtlich tätige Mitbürgerinnen und Mitbürger. So vieles hängt von ihnen ab, auch so manche Gewohnheiten und Vertrautheiten dieser unserer bayerischen Kultur. Manches sähe wohl anders aus, vielleicht ähnlich der amerikanischen Denkweise, wo Gewinnstreben und das Kosten-Nutzen-Denken wesentlich stärker ausgeprägt sind.

Es hängt eben vieles von Menschen ab, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen, dabei persönliche Einschränkungen in Kauf nehmen und dafür oft nicht einmal Dank bekommen, gelegentlich sogar Kritik einstecken müssen.
Sicherlich ist die Motivation sich zu engagieren unterschiedlich. Viele tun es ohne das geringste finanzielle Entgelt. Auch diejenigen, die eine kleine finanzielle Entschädigung erhalten, machen es nicht deswegen.

Trotzdem ist es eine Anerkennung, wenn von Seiten der Gemeinde ehrenamtliche Tätigkeit honoriert wird. Für die SPD-Fraktion war diese Unterstützung immer eine Selbstverständlichkeit. Um den Vereinen die Arbeit zu erleichtern, wird ihnen pro erwachsenem Mitglied 1,02 € und pro jugendlichem Mitglied 5,11 € als Zuschuß gewährt. Für eine abgeleistete Übungsleiterstunde gibt es 1,60 €.

Dies war aber gewiß nicht der Grund, daß im Jahre 2007 weit mehr als 4000 Übungsleiterstunden abgehalten wurden, das Büchereipersonal 1800 Stunden ableistete, bei der Feuerwehr 2500 Stunden für Übungen sowie die Wartung der Geräte anfielen.

Nicht zählen und auflisten lassen sich die Stunden, die in Vereinen und Verbänden von Vorständen, Kassierern und anderen Funktionsträgern, oder in den kirchlichen Organisationen eingebracht werden.

Ihnen allen gilt unser Dank!

 
 

Aktuelles

SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles kritisiert das Gegeneinander der Jamaika-Parteien. Und sie erklärt, was die SPD-Fraktion tun muss, um die Menschen wieder besser zu erreichen. Interview mit Andrea Nahles von der Funke Mediengruppe auf spdfraktion.de

Bundeskanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner haben zur Digitalisierung Deutschlands in den letzten Monaten große Ankündigungen gemacht. Davon ist bei den "Jamaika"-Sondierungen wenig zu sehen, kritisiert Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Mit "Trippelschritten" könne Deutschland seinen gewaltigen Rückstand nicht aufholen. "Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf. Das Zukunftsthema Nummer eins wird wie ein Randthema behandelt.