Sanierung der Alten Landstraße wandert in den Hauptausschuß

Kommunalpolitik

Während die Sanierung der Kriegsstraße südlich des Hackenwegs eindeutig mit 15 zu 1 Stimmen vom Gemeinderat als nicht notwendig erachtet wurde, war man sich bei Alten Landstraße nicht so sicher: Der Hauptausschuß wurde deswegen beauftragt, vorberatend tätig zu werden.

Die Kalkulation, die eine Sanierung der Straßendecke einschließlich der 50 Jahre alten Hauptwasserleitung und von zehn Hausanschlüssen von der Ganghoferstraße bis zur Bushaltestelle bei der alten Post vorsah, wies einen Betrag von 101.000 Euro aus. Im Raum stand deshalb zur Debatte, ob es sich hierbei noch um eine Ausbesserungsmaßnahme handelt oder bereits um eine Sanierung, welche nach der Ausbaubeitragssatzung auf die Anlieger umgelegt werden könne. Kämmerer Stephan Gmöhling tendierte eher zu letzterem, wobei die Rechtslage bei einer Teilsanierung auch anders ausgelegt werden könne. Ob nun neben der Straßendecke auch die Hauptleitung erneuert und wie die Sanierung -ggf. in Teilstücken- vonstatten gehen soll, wird demnächst vom Hauptausschuß zu beraten sein. Die Baugenehmigung für eine weitere Hütte der Tennisabteilung, welche Toiletten und Duschräume für die Sportler bereitstellen wird, wurde vom Gemeinderat einstimmig erteilt. Bereits in einer der letzten Sitzungen hatte der Gemeinderat der TSV-Abteilung eine finanzielle Unterstützung zugesagt. Der Bedarf an Krippenplätzen für Kinder bis zu drei Jahren steigt; die Lentinger Pfarrei hat deshalb die Bedarfsanerkennung einer zweiten Kinderkrippengruppe für den Kindergarten St. Nikolaus beantragt. Dieser stimmte der Gemeinderat einstimmig zu; die Details sind allerdings noch im Kindergartenausschuß zu klären. Eine Verbesserung im Bereich des sogenannten e-Government verspricht sich die Gemeindeverwaltung von einer neuen Hard- und Softwareausstattung mit digitalem Archiv. Anstelle des sofortigen Kaufs der Anlage wählte der Gemeinderat die günstigere Mietkauf-Variante, die monatlich mit rund 560 Euro zu Buche schlägt. Der Antrag der CSU-Fraktion, eine Ampelanlage im Kreuzungsbereich Hofmark/Ingolstädter Straße/Mühlweg beim Straßenbauamt zu beantragen, fand fraktionsübergreifend seine Anhänger. Dennoch, so der Beschluß des Gemeinderats, soll zunächst eine mobile Ampelanlage zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen. Vorab will das Straßenbauamt durch eine Verkehrszählung prüfen, ob an dieser Stelle ein Bedarf von querenden Fußgängern und Radfahrern vorhanden ist. Links zum Thema:
 
 

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