Wiederbelebung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen

Arbeitsgemeinschaften

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) ist die größte und mitgliederstärkste Arbeitsgemeinschaft in der SPD. Sie gilt als besonders gewerkschaftsnah, basisdemokratisch und politisch aufgeschlossen. Die AfA versteht sich somit als "Scharnier" zwischen Gewerkschaften und SPD und versucht ihren Standpunkt durch inner- und außerparteiliche Diskussionen zur Geltung zu bringen. Damit auch im Landkreis Eichstätt eine AfA innerhalb Der SPD wirken kann, wurde ein neuer AfA- Vorstand auf Initiative von Unterbezirksvorsitzenden Sven John gewählt.

Vorsitzender wurde der Wellheimer SPD-Vorsitzende Wolfgang Löffler, als Stellvertreter stehen ihm Thomas Kohlmann (Denkendorf) und Erika Hördt (Ochsenfeld) zur Seite. Zum Schriftführer wurde Karl Egen gewählt. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Franz Besendörfer, Manfred Maile und Liane Löffler an.

Wolfgang Löffler betonte, dass er sich in den nächsten Monaten mit aktiven Gewerkschaftern, Betriebs- und Personalräten, Jugend- und Auszubildendenvertretern, gewerkschaftlichen Vertrauensleuten und anderen Interessenorganisationen zusammentun will, damit gerade die Arbeitnehmer mit dafür sorgen, dass ab Herbst Deutschland nicht von "schwarz-gelb" regiert wird. Unser gemeinsames Ziel muss die Schaffung existenzsichernder und sozial abgesicherter Arbeitsplätze sein, um die Errungenschaften unseres gewachsenen Sozialstaates zu sichern, stellte Löffler heraus.

Er forderte wieder mehr Wert auf die Arbeitnehmerschaft innerhalb der Parteiarbeit zu legen. Er sah vor allem das Zusammenwirken von SPD und Gewerkschaft in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg als Garanten für einen zunehmenden Wohlstand, an dem alle, vor allem auch die Arbeitnehmer teilhaben konnten. „Wir werden gerade in dieser Zeit der sozialen Umbrüche die politische Diskussion mitbestimmen und deutliche Worte an die Politik in Berlin richten, denn in Berlin geraten die Anliegen der Arbeitnehmer mehr und mehr ins Hintertreffen. Vor allem werden wir massiv Front gegen die Rente mit 67 machen“ sagte der neue AfA-Vorsitzende mit deutlichen Worten.

Sven John erinnerte, dass es eine Kanzlerkandidatin Angela Merkl war, die den Kündigungsschutz und die Tarifautonomie schleifen wollte. Das müsse den Arbeitnehmern verdeutlicht werden. Doch neben der Neuwahl der AfA machte auch die Bundestagskandidatin Dr. Ursula Engelen-Kefer den Anwesenden deutlich, dass es gerade in dieser Region darum geht, dafür zu sorgen, dass die weltweite Wirtschaftskrise nicht auch ihre Spuren im Landkreis Eichstätt hinterlässt und dass auch den Menschen in Leiharbeit, Kurzzeitbeschäftigung, Arbeitslosigkeit oder im Niedriglohnsektor die Möglichkeit eines Übergangs in eine vernünftige, fair entlohnte Tätigkeit mit guten Perspektiven gegeben werden muss. Deshalb ist es aus ihrer Sicht erforderlich, die Bildung und Weiterbildung, auch in beruflicher Hinsicht, soweit wie möglich zu verbessern. "Ich glaube, dass sich nach der Krise das Problem "Fachkräftemangel" verstärken wird", so Engelen-Kefer. Das sollte jetzt schon berücksichtigt werden, um vor allem denjenigen zu helfen, die bisher nicht auf der Sonnenseite gestanden haben, meinte die Kandidatin. Sie stellt sich dabei eine "Region der beruflichen Weiterbildung" vor, da wir aufgrund der guten Wachstumsperspektiven und der Bevölkerungszuwächse dafür hier besonders prädestiniert sind.

 

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