Trotz nächtlicher Kälte: Auch die 30. Sonnwendfeier wurde eine "feurige Angelegenheit"

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"Alles, nur kein Regen" - diese Stoßgebete wurden anscheinend an oberster Stelle erhört, fiel doch bei der Sonnwendfeier der Lentinger SPD am vergangenen Samstag kein einziger Regentropfen. Nur der teilweise empfindlich kühle Wind störte zu späterer Stunde, was aber der Gemütlichkeit keinen Abbruch tat. Schließlich wurde um viertel nach Neun gehörig eingeheizt: MdL Hans-Joachim Werner und der ehemalige MdL Manfred Schuhmann entzündeten gemeinsam mit dem Lentinger SPD-Vorsitzenden und "Feuermeister" Clemens Dietl den riesigen Holzstoß - eine "feurige Angelegenheit".

Wem die Hitze am Feuer nicht reichte, konnte sich aber auch in gewohnter Manier von innen wärmen: Neben Emmentaler und Fischsemmeln gab es auch Spezialitäten vom Grill, und die "Bardamen" versorgten die Gäste zu späterer Stunde auch mit gebranntem Hochprozentigem. Auch das frischgezapfte Helle vom Faß kam bei den Besuchern gut an - den Kindern war da aber das von Ewald Sager spendierte Eis wesentlich lieber.

Vorsitzender Christian Tauer zeigte sich bei seiner Begrüßung erfreut, daß so viele Gäste den Weg auf das Lentinger Bergfürstgelände gefunden hatten, unter anderem auch 1. Bürgermeister Ludwig Wittmann (SPD) und 2. Bürgermeister Josef Mirlach (CSU).

Bis in die späten Nachtstunden wurde bei Live-Musik gemütlich gefeiert - im Zelt, im Freien und am Lagerfeuer. Ein gelungenes Fest also, so auch die Meinung vieler Besucher. Anerkennung fand auch der einheitliche Auftritt der Genossen im roten SPD-Shirt: "So müßt Ihr mal beim Jurafesteinzug mitmarschieren" war der Vorschlag eines altgedienten Genossen.

 
 

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