Schulkongress des Kultusministeriums in Eichstätt

Bildung

SPD-Bildungsexperte Pfaffmann: Schneider steht mit leeren Händen da

Wer PISA verstanden hat, der erkennt, dass die individuelle Förderung der Kinder ein unabdingbarer Teil der bayerischen Bildungspolitik sein muss.

Dem bildungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann, sind die Äußerungen Schneiders viel zu unkonkret. "Der Kultusminister steht mit ziemlich leeren Händen da", beklagte Pfaffmann am Sonntag. "Zumindest hätte man die eine oder andere Ankündigung erwarten können, wo es konkrete Verbesserungen an Bayerns Schulen geben soll." Pfaffmann: "Wo es besser werden soll an unseren Schulen, dazu hat Schneider leider überhaupt nichts gesagt."

"Wer PISA verstanden hat, der erkennt, dass die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ein unabdingbarer Teil der bayerischen Bildungspolitik sein muss", betont der SPD-Bildungsexperte. "Nur so können die Intelligenzressourcen der Kinder erkannt und genutzt werden - und zwar in allen Schularten. Im Bildungssystem, so wie es jetzt besteht, ist das nicht ausreichend gegeben. Grund ist hier die chronische Unterfinanzierung und der dadurch verursachte Lehrermangel. Nötig ist eine deutliche Erhöhung der Bildungsfinanzierung im Nachtragshaushalt, wie von der SPD-Fraktion schon seit langem gefordert. Punktuelle Änderungen in der Struktur reichen da bei weitem nicht aus. Hier ist bislang nicht erkennbar, dass die Staatsregierung etwas tut", so Pfaffmann.

 

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Aktuelles

Bundeskanzlerin Merkel und FDP-Chef Lindner haben zur Digitalisierung Deutschlands in den letzten Monaten große Ankündigungen gemacht. Davon ist bei den "Jamaika"-Sondierungen wenig zu sehen, kritisiert Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Mit "Trippelschritten" könne Deutschland seinen gewaltigen Rückstand nicht aufholen. "Im Bereich Digitalisierung wagt Jamaika keinen großen Wurf. Das Zukunftsthema Nummer eins wird wie ein Randthema behandelt.

Laut einer aktuellen Schätzung sind in Deutschland etwa 860.000 Menschen wohnungslos, Tendenz steigend. Trotz wachsender Zahlen von Baugenehmigungen und fertiggestellten Wohnungen ist offensichtlich, dass sich der Ausstieg der öffentlichen Hand aus dem Wohnungsbau nun in steigender Wohnungsnot niederschlägt. "Die SPD-Bundestagsfraktion sieht dringenden Handlungsbedarf für mehr sozialen Wohnungsbau. Wir wollen deshalb den von Bundesbauministerin Hendricks eingeschlagenen