Neues Licht für den Rosenweg - Führerschein für Feuerwehr wird bezuschußt

Kommunalpolitik

Künftig mit einem Zehn-Familienhaus bebaut: Der ehemalige Hartlwirt.

Bei seiner Sitzung am 4. April 2012 hat der Lentinger Gemeinderat für die Sanierung des Rosenwegs sowie eines Teils des Steigwegs ein neues Beleuchtungskonzept abgesegnet: Die alten Peitschenlampen sollen durch neue, energiesparende Leuchten mit LED-Technik ersetzt werden. Aus drei Angeboten der E.ON setzte sich diese Variante im Gemeinderat durch.

Statt bisher fünf werden im Rosenweg nun sieben Leuchtstellen für die nächtliche Ausleuchtung der Straße untergebracht - diese sollen auch möglichst an den Grundstücksgrenzen positioniert werden, um bei künftiger Bebauung dieselbe nicht zu stören. Die mit nur 17 Watt an Leistung betriebenen Lampen werden auch im nördlichen Bereich des Steigwegs bis zur Einmündung in den Rosenweg im Zuge der dortigen Straßensanierung installiert werden.

Um Personalengpässen bei der Bedienung der großen Feuerwehrfahrzeuge zu begegnen, bezuschußt die Gemeinde Lenting die Lkw-Führerscheinausbildung für fünf Feuerwehrmänner bzw. -frauen. Derzeit sind sechs aktive Feuerwehrler im Besitz einer Fahrerlaubnis der Führerscheinklasse C; durch die Bundeswehrreform hat der Nachwuchs nicht mehr die Möglichkeit, im Grundwehrdienst die Führerscheinklasse für Lastfahrzeuge zu erwerben.

Die Förderung ist jedoch an Bedingungen geknüpft: Für mindestens sechs Jahre aktiven Dienst müssen sich die Aspiranten, die durch den Kommandanten vorgeschlagen werden, verpflichten. Wird der Feuerwehrdienst vorzeitig beendet, sind die Förderkosten anteilig an die Gemeinde zurück zu erstatten. Der aktive Dienst ist durch Bescheinigungen der Feuerwehrleitung nachzuweisen. Auch die Mithilfe bei der Wartung des technischen Gerätes wird erwartet.

Die Gärtnerei Brauner in der Alten Landstraße soll erweitert werden; der bisherige Verkaufsraum künftig in geschlossener Bauweise bis zum Gehweg reichen. Die hierfür erforderlichen fünf Stellplätze werden in der Stubenrauchstraße errichtet. Laut Auskunft des Bauherrn sollen diese später durch ein neues Gewächshaus direkt zu den Verkaufsflächen angebunden werden, so daß der Gemeinderat auf weitere Auflagen, etwa der Anbringung eines Hinweisschildes zu diesen Parkmöglichkeiten verzichtete und einmütig das gemeindliche Einvernehmen erteilte.

Neben weiteren Bauangelegenheiten (unter anderem der -genehmigten- Bebauung des Hartlwirt-Geländes mit einem Zehn-Familienhaus) stand auch die Erteilung einer Gaststättenerlaubnis auf der Tagesordnung: In der ehemaligen Bäckerei Hackner an der Straße Am Schanzl wird seit kurzem Döner verkauft. Die nun erteilte Gaststättenerlaubnis sieht eine Innenraumbewirtschaftung bis 22 Uhr sowie eine Bewirtung auf der Terrasse bis 20 Uhr - beschränkt auf vier Tische mit je vier Stühlen - vor. Die Genehmigung ist zunächst auf ein Jahr befristet und widerruflich erteilt.

Zum Ende der für ihn letzten Gemeinderatssitzung bedankte sich Bürgermeister Ludwig Wittmann bei den Gemeinderäten für die konstruktive und sachliche Zusammenarbeit und bei den immer zahlreich anwesenden Zuschauern für Ihr Interesse, sich über aktuelle Themen aus der Kommune zu informieren. Beifall von den Gemeinderäten und den Zuschauern für den nach 18 Jahren aus dem Amt scheidenden Bürgermeister.

 
 

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