Merkels bemerkenswerter Kurswechsel bei kostenfreiem Kindergarten auch ein Beleg für verfehlte CSU-Familienpolitik

Familie

Neue Studie ist ein Armutszeugnis für Bayern - seit Jahren werden Familien mehr belastet: Büchergeld, steigende Elternbeiträge für Kinderbetreuung, Kürzung des Landeserziehungsgeldes, Hochschulgebühren sind für einige Meilensteine.

Der SPD-Unterbezirksvorsitzende Sven John hält es deshalb für "bemerkenswert, dass sich jetzt sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts der demografischen Entwicklung für kostenfreie Kindergärtenplätze ausspricht und damit eine seit Jahren erhobene Forderung der SPD aufgreift. Umso trauriger ist die von der CSU in Bayern zu verantwortende
bayerische Familienpolitik."

"Die Ergebnisse der jüngsten Studie des Berliner Instituts zum demografischen Wandel in Deutschland sind für weite Teile Bayerns sehr besorgniserregend", stellt der Unterbezirksvorsitzende fest. "Besonders besorgniserregend sind dabei die sinkenden Geburtenraten in Bayern.

"Dies ist ganz entscheidend mit auf die verfehlte Familienpolitik in Bayern zurückzuführen", erklärt John. "Seit Jahren werden Familien mehr belastet als entlastet: Büchergeld, steigende Elternbeiträge für Kinderbetreuung, Kürzung des Landeserziehungsgeldes, Hochschulgebühren sind nur einige Meilensteine dieser verfehlten Politik.

Diese Sparpolitik zu Lasten kommender Generationen muss ein Ende finden. Angesichts der demografischen Entwicklung müssen Familien künftig mehr gefördert werden, es müssen mehr Kinderbetreuungsplätze und vor allem Ganztagsschulen geschaffen werden. Nur so können wir langfristig die Entleerung ganzer Gemeinden verhindern", betont Sven John.

 

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