Lentinger SPD kann auf ein erfolgreiches 2012 zurückblicken

Ortsverein

Mit einer erfolgreichen Bürgermeisterwahl im März gestartet, verlief das SPD-Jahr im gewohnten Rahmen, und das auch mit einer neuen Vereinsspitze. Wenn es in der Hauptversammlung etwas zu bemängeln gab, dann war es die etwas spärliche Zahl von 25 Besuchern.

Der neue Ortsvorsitzende Klaus-Dieter Tuchen, Nachfolger von Wahlsieger Christian Tauer, blickte auf sein erstes Vorstandsjahr zurück, zählte detailliert die wichtigen und auch eher gewohnten Termine auf. Besonders nennenswert schienen ihm die wiederum sehr gut frequentierte Sonnwendfeier auf dem Bergfürst oder das Grillfest am selben Ort.

Der sich an Routine gewöhnende Neue zählte auch rund zwei Dutzend weitere Versammlungen und Sitzungen auswärts und daheim auf, die guten Platzierungen beim Bürgerschießen und Bürgerkegeln sowie den traditionell kritischen Abend des Aschermittwoch. Tuchen bedauerte auch, dass man nun zum letzten Mal im Lukassaal gewesen sei, weil das Gasthaus demnächst geschlossen werde.

Für die SPD-Fraktion im Gemeinderat ging Bürgermeister Tauer ans Rednerpult. Auch er legte Wert auf einen weitgehend umfassenden Einblick in das kommunale Geschehen. Besonders die aktuellen Maßnahmen auf dem Bausektor und vor allem bei der Straßensanierung hob er hervor, hier als Beispiel die Weberkreuzung, „die uns die nächsten Jahre beschäftigen wird“.

Die Straßen betreffend kam der Bürgermeister auch auf die geplante neue Stellplatzregelung im Ort und bemerkte dabei am Rande, 40 Stellplätze wie an der Guttenbergerstraße geplant, seien nicht Maßstab. Das Nahversorgungszentrum Nürn-berger Straße, so Tauer weiter, stehe vor dem Baubeginn, wie auch das Millionenprojekt Kinderkrippe oder die Sanierung im Bereich Wasserversorgung. In der Planungsphase sei auch die Erweiterung des Gewerbegebiets Ost.

Als ausgesprochen gute Nachricht kam vom Bürgermeister die Mehreinnahme voriges Jahr von rund einer Million Euro bei der Gewerbesteuer. SPD-Kassier Karl-Heinz König konnte da („bei höheren Ausgaben im Wahljahr“) mit einem Einnahmeplus von 261 Euro nicht mithalten. Immerhin habe die SPD auch Spenden bekommen und einen beruhigenden Kassenstand von über 7000 Euro.

„Endlich rührt sich was“, meinte ein SPDler, als gegen Ende der ruhig verlaufenen Versammlung bei der Delegiertenwahl Widersprüche und Unruhe aufkamen. Grund war die zunächst nicht einbezogene, von der SPD-Spitze aber vorgegebene Frauenquote von 40 Prozent. Zu wählen waren je sieben Delegierte für die Kommunal- und Europawahl sowie für Kreistag und SPD-Unterbezirk.

In seinem Redebeitrag setzte sich Altbürgermeister Ludwig Wittmann dafür ein, gerade für den Kreistag bekannte und erfahrene Kandidaten zu nominieren. Von den elf Vorschlägen werden jeweils sieben gemeldet.

Dies sind beide Male, an erster Stelle Ortsvorsitzender Klaus-Dieter Tuchen, weiter (alphabetisch gereiht) Helmut Bierwagen, Monika Greis, Karl-Heinz König, Josef Möhrle, Heidi Stümke, Alfred Winkler.

Donaukurier-Bericht vom 27.03.2013 - Hans Greis

 
 

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