Kommunalpolitischer Erfahrungsaustausch

Lokalpolitik

Sonja Hornung, Anita Harfst, Konrad Liepold, Wilhelm Radmacher, Sven John, Wolfgang Löffler und Hans Stöckl

Zu einem Erfahrungsaustausch trafen sich die SPD-Vorsitzenden und Mitglieder des Marktgemeinderates der Nachbargemeinden Dollnstein, Wellheim und Mörnsheim. Ziel des Treffens war, künftig enger zusammenzuarbeiten, um die Attraktivität der Gemeinden zu stärken und diverse Themen gemeinsam anzugehen. Eingeladen wurde auch Landratskandidat Sven John, damit er sich ein Bild von den Gemeindeinteressen machen kann.

Vor allem die Überalterung der Gemeinde Mörnsheim macht dem SPD-Vorsitzenden Hans Stöckl Kopfzerbrechen. Mörnsheim hat den höchsten Anteil an über 65-jährigen im gesamten Landkreis. Zudem beklagte Stöckl, dass auch die Bevölkerungszahlen rückläufig sind.
In Wellheim sei es ähnlich, sagte Wolfgang Löffler. Der Markt Wellheim stehe bei den über 65-jährigen an zweiter Stelle im Landkreis. Deshalb sei es notwendig, auch für die ältere Bevölkerung attraktive Freizeitangebote zu schaffen und auszubauen. Sven John regte an, eine eigene Bürgerversammlung für diese Altersgruppe abzuhalten, um ihre Bedürfnisse zu erfragen.

Wilhelm Radmacher sprach die Anbindung des Landkreises an den Verkehrsverbund Nürnberg an und machte deutlich, dass das Thema weiterverfolgt werden müsse. Sven John erläuterte, dass sich dem Verbundgebiet Nürnberg bereits zwei Landkreise aus benachbarten Regierungsbezirken angeschlossen hätten und der Landkreis Eichstätt mit zwei Schienensträngen mit dem VGN Nürnberg verbunden sei. „Ich werde mich aber diesem Thema widmen“, versprach Sven John.

Kritisiert wurde die Schulsituation und die damit verbundene Auslagerung von Klassen. Dies sei keinesfalls befriedigend für die 3 Gemeinden, so die SPD-Vertreter.
Die Bestandssicherung der Schule in Wellheim werde für die SPD weiterhin oberstes Ziel sein. "Wir können deshalb die Eltern nur zu massiven Protesten gegen die Sparmaßnahmen des Kultusministeriums auffordern“, meinte Wolfgang Löffler zu dieser Situation.
„Ein Schwerpunkt der SPD-Kommunalpolitik im Landkreis Eichstätt werde auch künftig die Schulsituation sein“, so Sven John. Eine Schule gehöre zur Grundausstattung jeder Gemeinde. Deswegen müssten Gemeinden und Kreis gemeinsam ein entsprechendes Konzept entwickeln, um nach der Abschaffung der Teilhauptschulen gewappnet zu sein.

Weiter forderten die Kommunalpolitiker eine familienfreundlichere Politik, vor allem aber wohnortnahe Schulen und Kindergärten. Kreisrat Konrad Liepold sprach zudem die Schulbussituation am ersten Schultag an. Wegen Überfüllung der Busse wurden Kinder einfach nicht mitgenommen.
Die Asphaltierung der Radwege bezeichneten die Kommunalpolitiker als wünschenswert und sehen darin eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. „Ich befürworte eine Asphaltierung“, so der Landratskandidat, da somit eine deutlichere Verbesserung des Radwegenetzes entsteht.
Weitere Themen waren die Jugendarbeit, der Lärmschutz bezüglich Bahn, der Hochwasserschutz und die finanzielle Situation der einzelnen Gemeinden. Auch beim Tourismus und Fremdenverkehr sind die SPD-Politker der Meinung, dass eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit nur von Vorteil sein kann.

 

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