200.000 Arbeitsplätze durch erneuerbare Energien

Kommunalpolitik

Vor allem ländliche Regionen profitieren / Sven John bei Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly

Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und SPD-Unterbezirksvorsitzender Sven John erörterten, wie die Schaffung weiterer Arbeitsplätze im boomenden Sektor der erneuerbaren Energien stattfinden könnte.

Sie sind sich darüber einig, dass deutsche Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien große Chancen bieten, die man nutzen muß. So gebe es neben umfangreichen Geothermie Vorkommen im bayerischen Voralpenland vor allem die Möglichkeit über nachwachsende Rohstoffe, Sonnenkollektoren und Photovoltaik Anlagen Energie zu sparen, bzw. selbst zu erzeugen.

Während für städtisch geprägte Gebiete vordringlich die gemeinsame Energieerzeugung in ganzen Stadtvierteln mit Hilfe von Biomasse interessant sei (höhere Energieeffizienz), hat dies für ländliche Regionen wie z. B. im Landkreis Eichstätt den Vorteil, dass sich die Landwirtschaft über die Produktion und Verarbeitung ein zweites Standbein aufbauen kann.

"Gerade die Vielfalt und Kleinteiligkeit der Erzeuger und Produzenten von Energie hat in Deutschland und vor allem auch in Bayern tausende Arbeitsplätze geschaffen", so Sven John. "200.000 sind es inzwischen in der ganzen Republik. In Atomkraftwerken seien dagegen insgesamt nur 15.000 Arbeiter beschäftigt", so John weiter.

Um auf diesen Gebieten besser voranzukommen, ist "zunächst die Staatsregierung gefordert ihren Worten Taten folgen zu lassen, Bürokratie abzubauen und so bundeseinheitliche Regelungen im Bereich Biomasse/Biogas zuzulassen," ist sich Sven John sicher.

Dr. Ulrich Maly hat sich in diesem Zusammenhang ergänzend für eine starke Rolle der kommunalen Energieversorger ausgesprochen. Nur sie würden gewährleisten, dass Energie weiter vor Ort erzeugt werde und damit Arbeitsplätze in großer Zahl im eigenen Land entstünden. Eine weitere Grundvoraussetzung ist die Qualifikation einer ausreichenden Zahl an Arbeitskräften in dem bommenden Marktsegment.

 

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