Schulhausneubau: Erste Entwürfe

Kommunalpolitik

Bei seiner Sondersitzung am vergangenen Dienstag konnte der Lentinger Gemeinderat erste Planungen der Architekten Obel & Partner über den Abriß und Neubau des Bauabschnitts II der Lentinger Volksschule in Augenschein nehmen. Diese wurden anhand der in der Sitzung vom 1. Dezember gewonnenen Eindrücke und Meinungen erstellt.

Konkret lagen zur Beratung drei Entwürfe vor:

Die "Variante 1" soll im 90-Grad-Winkel an den bestehenden Bau I anschließen und zum Norden hin eine "Aula" erhalten, dem westlich ein zur Bühne umfunktionierbarer Mehrzweckraum und östlich ein Raum für die Mittagsbetreuung anschließt. Die Aula (auch: Pausenhalle) soll dabei zentraler Zugang zu den Klassenzimmern sein, welche sich im Süden auf drei Stockwerke -wie beim Bau I- erstrecken sollen.

Bei der "Variante 2" hingegen soll die Pausenhalle unmittelbar längs des gesamten Bauabschnitts I errichtet werden und gleichsam als neuer, zentraler Eingangsbereich für die gesamte Schule fungieren; die Klassenzimmer befinden sich wiederum rechtwinklig zum Bau I.

Die "Variante 3" ist eine Variation zur "Variante 1", und zwar dergestalt, daß das Gebäude nach Süden hin ausgerichtet ist und somit besser zum -weiter bestehen bleibenden- Bauabschnitt III der Schule anbinden soll.

In der knapp zweistündigen Sitzung wurde eifrig über das Für und Wider der einzelnen Varianten diskutiert; zu einem weiteren Schritt oder gar einer Probeabstimmung konnte sich der Gemeinderat jedoch nicht durchringen. Bis zum 12. Januar sollen jedoch die Varianten nochmals vom Architekten detaillierter geplant und mit Schnittzeichnungen präsentiert werden.

Wie eine Gestaltung des Schulneubaus anhand der Varianten 1 oder 3 aussehen könnte, verrät übrigens ein Blick auf Bilder der Internetseite des beauftragten Architekturbüros.

 
 

spdfraktion.de

meineSPD.net

 

Aktuelles

Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpakets die Halbierung der Städtebauförderung von rund 600 auf 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Eine Kürzung um 50% - das ist das Aus für viele Sanierungsvorhaben und Quartiersmanagements.

Nach dem Gesetzentwurf der Koalition wären die heimlichen Überwachungspraktiken, die Lidl, die Deutsche Bahn oder Burger King letztes Jahr für ihre Beschäftigen verwendet haben, erfreulicherweise nicht mehr erlaubt, dafür können Beschäftigte jetzt um so intensiver offen und permanent überwacht werden.

Mit dem Säumniszuschlag von bis zu 225 Euro pflückt die schwarz-gelbe Bundesregierung auch das letzte soziale Feigenblatt von den Zusatzbeiträgen.

Die Chipkarte ist kein Ersatz für den gebührenfreien Zugang zu Bildungseinrichtungen. Viel wichtiger ist es, dass endlich ausreichend Kitaplätze und vor allem eine schrittweise Gebührenfreiheit für die frühkindliche Bildung geschaffen werden.

 

VORWÄRTS: BUCHHANDLUNG